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Bis so ein baumstarker Sessel fertig ist, braucht es viel, vom Kran über den Flaschenzug, die Kettensäge, die Fräse, das Schnitzmesser bis hin zu Schleifpapier, Öl und Wachs... aber vor allem: Spaß, Neugier und Geduld!

 

Das hier ist mein "Spielplatz" in Camugliano bei Pisa, wo ich so viel Zeit wie nur irgend möglich verbringe:

 

Hier entstand an einem schönen Sommertag 2007 der erste Baumstamm-Stuhl. Ich hatte schon vor längerem eine Pappel im Garten fällen müssen, jetzt wollte ich ein Stück davon heraussägen, um eine Schale zu drechseln, als mich die Form des Stuhls förmlich "ansprang"...

 

Ich liebe es, schwere Sachen von einem Platz an den anderen zu schaffen. Am Schönsten ist es mit Mitteln, die schon den alten Ägyptern beim Pyramidenbau zur Verfügung standen:

Und wenn dann der Klotz mal am Platz ist, kann es losgehn: erster Schnitt, Spalten, Sägen, Fräsen, Schnitzen, Schleifen, Ölen, Polieren - und in den Zwischenzeiten mit Spannung erleben, wie das Holz arbeitet, trocknet, an Gewicht verliert, reißt, sich ständig verändert und mich vor neue Herausforderungen stellt.


 

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